Monatliches Archiv: Juni 2014

Phishing-E-Mails effektiv erkennen (Apple Mail)

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Nutzer des iTunes-Music-Stores, und das sind ca. 600 Millionen Menschen, sind eine interessante Angriffsfläche für Phishing-Attacken, denn ein grosser Anteil dieser Accounts sind direkt mit Kreditkarten-Daten verknüpft. Demzufolge werden E-Mails, deren Betreff “Receipt-No: xxxxxx” oder “Unrecognized Sign-In No. xxxxxxxxx” und deren Absender obendrein als “iTunes Music Store” angezeigt wird, mit Panik zur Kenntnis genommen.
Wichtig in dem Augenblick ist zu prüfen: von welcher Adresse kommt diese E-Mail genau? Wohin verweisen die Links in der E-Mail? Inwiefern unterscheidet sich diese E-Mail von Original-Apple-Mails?

Erster Punkt dabei: die Sprache. E-Mails von Apple an einen deutschen Account (mit deutscher Adresse, deutschen Kontodaten usw.) sind auch in deutscher Sprache verfasst. Immer. Wenn eine vermeintliche Apple-Mail ankommt, und sie ist in englisch, ist Skepsis angesagt. Skepsis ungleich Panik.
Zweitens: der Absender. In Apple Mail lässt sich in den “Einstellungen …” unter “Darstellung” die Option “Intelligente Adressen verwenden” ausschalten. Dann wird zusätzlich neben dem Name (From) auch die dazugehörige E-Mail-Adresse eingeblendet (Return-Path). Im Beispielfall, siehe Bild oben, steht dann plötzlich sales@hovekitchens.com. Dass diese Adresse nichts mehr mit einer offiziellen Apple-E-Mail zu tun hat, sollte klar sein.

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Drittens: Links. Tool-Tips, diese kleinen gelben Dinger, die erscheinen, wenn man mit der Maus drüberfährt und kurz verharrt, sind ein sehr wirksames Werkzeug auf der System-Ebene. Sie zeigen die entsprechende Funktion eines Buttons oder Links in Mail oder Safari an. Im Beispiel verweisen ALLE Links dieser Mail (Write A Review, Report A Problem, www.order.itunes.com, Terms of Sale, www.apple.com) auf eine einzige Web-Adresse: http://198.57.247.176/~angus/. Diese enthält eine gut gemachte Kopie von id.apple.com, sie soll die Account-Daten abgreifen. Das man hier nichts einträgt, sollte ebenfalls klar sein.
Ebenfalls bei “Darstellung” in den Mail-Einstellungen kann man die Header-Informationen seiner E-Mails anzeigen lassen, diese enthalten wichtige Transport-Informationen von E-Mails und lassen demzufolge Rückschlüsse über deren Authentizität zu.

Automatische Programm-Beendigung in OS X

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In Mavericks verwenden mehrere Apple-Programme das Feature “Automatic Application Termination”: AppStore, Apple Configurator, Automator, Digitale Bilder, DVD-Player, Erinnerungen, FaceTime, iBooks, iMovie, iPhoto, Karten, Kontakte, Notizen, PhotoBooth, QuickTime Player X (QT Player 7 nicht!), TextEdit und Vorschau.
iTunes, Nachrichten, Mail, Safari und Kalender verwenden dieses Feature wegen funktionsbedingter Hintergrundprozesse nicht.
Die automatische Programmbeendigung ist ein Zugeständnis an diejenigen, die zu jedem Programm ein offenes Fenster erwarten. Sprich Windows-Nutzer.
Mac-Systeme benutzen traditionell, schon seit System 6, ein eigenes Fenster-Paradigma als Microsofts Windows. Es bedeutet, dass Oberfläche (Fenster) und Applikation (Funktion) getrennt voneinander existieren, die notwendige System-Übersicht erzielt man mit CMD+TAB.
Mit “Automatic Application Termination” bekommen die meisten Apple-eigenen Programme das Windows-Feeling: Fenster geschlossen, Programm beendet. Testen lässt sich das mit den obengenannten Programmen: Fenster schliessen, in ein anderes Programm klicken, Dock-Programm-Symbol verschwindet.
Keine grosse Sache, allerdings mit einem grossen Haken: TextEdit.
TextEdit ist, jedenfalls für mich, ein Produktions-Tool. Die Verwirrung, nach jedem geschlossenem Fenster das Programm neu zu starten, sollte nicht mehr sein.
Mit folgenden Befehl kann man die “Automatische Beendigung” ausschalten:

defaults write -g NSDisableAutomaticTermination -bool TRUE

Logout erforderlich. Merkwürdig ist, dass TextEdit als Prozess im Activity Monitor verbleibt. Bei den Systemwerkzeugen wie Terminal, MIDI-Setup oder Konsole kommt Automatic Termination ebenfalls nicht zum Einsatz. Bei anderen schon, wie Festplattendienstprogramm oder Airport Utility. Diese Inkonsequenz gestaltet die Übersicht über das laufende System schwieriger als nötig.

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MacBook Pro 13/MacBook Pro Retina 13, Schnittstellenvergleich

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Alle Preise: Apple-on-Campus-Programm, Juni 2014.

iPhoto unter Mac OS X Lion updaten

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Der Mac-App-Store (MAS) ist wenig hilfreich, wenn man ältere Varianten als Mavericks 10.9 besitzt und demzufolge auch die alten iLife-Applikationen (in unserem Fall iPhoto 9.2 unter 10.7), das aktuelle iPhoto 9.5 lässt sich nur unter 10.9 installieren.
Maximale iPhoto-Version für Lion und Mountain Lion ist 9.4.3, alle Update-Files liegen unter http://support.apple.com/de_DE/downloads/#iphoto. Für Lion muss man den Prozess schrittweise ausführen, also zuerst 9.3, danach 9.4 usw.
Erste Schwierigkeit dabei:
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Der Updater verweist auf den MAS und der verweist auf 10.9 und der Kreislauf des Irrsins beginnt von vorn.
Lange Rede, kurzer Sinn: eine Art Quittung des MAS verhindert den normalen, manuellen Update-Prozess in diesem Fall. Diese Quittung liegt innerhalb von iPhoto. Mit Rechtsklick und “Paketinhalt zeigen” kommt man zu dem Ordner “_MASReceipt” in dem die Datei liegt.
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Die Datei löschen und danach können die Updater normal ausgeführt werden. “_MASReceipt” ist Teil des AppStore-Kopierschutzes, den man so temporär aushebeln muss, damit man Programme, die man regulär erworben hat, auch updaten kann. Die Option “Auf Mavericks updaten” gilt für komplexe Produktionsumgebungen nicht.
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