Category Archives: Apple

MacBook Pro (2012); HDD gegen SSD austauschen

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Bezugnehmend auf den Artikel vom Juni, hier die angekündigten Erfahrungswerte beim Austausch der standardmässigen, mechanischen Festplatte in eine SSD (Samsung 850 Evo, 500 GB).
Die Unterschiede sind, wie erwartet, gravierend.
Das Hochfahren verbessert sich von 1:28 min auf 0:12 min, das kopieren einer 2,65 GB-grossen-Datei verbessert sich von 0:56 min auf 0:12 min, das entspricht 220 MB/s. Das Starten von Photoshop verbessert sich von 0:32 min auf 0:06 min, das Starten von AFX verbessert sich von 1:00 min auf 0:17 min.
Also durchgehend Geschwindigkeitsverbesserungen zwischen 300 und 400 Prozent. Damit ist das Niveau aktueller Rechner erreicht, obwohl bei den neueren MacBook Airs (2015) nochmal ganz andere Geschwindigkeiten zu erzielen sind.
Der eigentliche Knackpunkt ist aber immer noch aktuell: der Geschwindigkeitszuwachs muss teuer erkauft werden, vor allem, wenn die Festplattenkapazität NICHT WENIGER werden soll. Neue MacBook Air und MacBook Pro werden in der Mindestkonfiguration mit 128 GB SSD verkauft und diese Grösse ist NICHT konfigurierbar. Ein vergleichbares MacBook Pro mit 512 GB SSD (13 Zoll, Retina-Display) würde ca. 1760 EUR (AoC) kosten, ansonsten gilt die Rechnung MacBook Pro von 2012 für 1056 (AoC) plus SSD 500 GB für 175 EUR gleich 1231 EUR.
Noch eine Anmerkung in Richtung RAM: für OS X El Capitan empfiehlt sich unbedingt 8 GB RAM, diese Aufrüstung kostete in meinem Fall nochmal 70 EUR.

Der letzte zum Aufschrauben (MacBook Pro, Mid-2012) {updated}

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Bildschirmfoto 2015-06-15 um 10.56.09

Das MacBook Pro, 13-Zoll, ursprünglich vorgestellt im Juni 2009, kann man so tatsächlich noch neu kaufen. Verschämt vegetiert es noch in einer kleinen, dunklen Online-Ecke, jeden Tag fürchtend, dass der Status der Existenz von grün auf gelb umschlägt.
Irgendwas muss ja noch interessant sein an diesem Laptop, dass er schon 6 Jahre auf dem Markt ist und in Grundzügen nicht wesentlich geändert wurde. Der direkte Nachfolger, 13-Zoll/Retina, hat in diesem Zeitraum immerhin 5 Revisionen hinter sich. Die Unterschiede zum MacBook Pro/Retina sind schnell aufgezählt: noch mit DVD-Laufwerk, noch mit Firewire800-Anschluss, noch mit Ethernet-Anschluss, noch mit konventioneller Festplatte, noch mit wechselbaren RAM und noch mit normalauflösendem Bildschirm. Und ein halbes Kilo schwerer als das schnittige MacBook Pro/Retina. Dafür aber auch 250 EUR billiger.
Neben seinen leichten, scharfen und auch wesentlich schnelleren Geschwistern fühlt es sich tatsächlich wie das letzte seiner Art an, fast klassisch, aber nicht weniger wertig. Ursprünglich ja abgeleitet aus dem UniBody-MacBook, was im Herbst 2008 vorgestellt wurde, somit liegt sein Geburtsdatum noch etwas früher. Dieses Übergangs-Modell existierte nur 8 Monate und hatte kein FireWire und kein SD-Card-Slot an Bord, dies waren auch die wesentlichen Unterschiede zum Pro-Modell.
RAM lässt sich offiziell bis 8 GB ausbauen, inoffiziell bis 16 GB. SSD-Festplatten lassen sich schnell und billig nachrüsten, auch im Zusammenhang mit dem FW800-Anschluss und im Vergleich mit externen Festplatten über USB 3 interessant.
Im Frühjahr 2015 wurden neue Revisionen der Retina-Rechner vorgestellt, mit einem theoretischen Datendurchsatz der SSDs von 1,6 GB/s, praktisch sind es 1,2 GB/s beim Schreiben. Die standardmässige konventionelle Festplatte im MacBook Pro schafft einen praktischen Schreib-Wert von ca. 90 MB/s, also 0,09 GB/s. Dazwischen gibt es also noch viel Spielraum für Verbesserungen, hier werde ich Tests mit intern verbauten SSDs noch nachreichen.

Update 16.6.: Der fehlende Ethernet-Anschluss bei ALLEN MacBook Air und ALLEN MacBook Pro mit Retina-Display führt übrigens dazu, dass der dann notfalls zum Einsatz kommende USB-zu-Ethernet-Adapter das existierende LAN auf niederschmetternde Werte ausbremst: real 3-4 MB/s über AFP und 2-3 MB/s über SMB, das sind Werte, die ein Drittel des realen FastEthernet-Standards entsprechen und FastEthernet war der Standard in den Neunzigern.
Es gibt einen Thunderbolt-zu-Ethernet-Adapter von Apple, der auch Gigabit-Ethernet unterstützt, noch ungetestet.

Modelle vergleichen, PDF, Archiv von Webseite

Apple TV Platzhalter erscheinen im Developer Portal

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CIP_vorher

Mit der WWDC 2015 hat es eine umfangreiche Erneuerung des Entwickler-Portals gegeben, geschuldet vorrangig dem Zuwachs der Beta-Varianten von OS X und iOS.
Ursprünglich war die Ankündigung einer neuer Apple TV-Box vorgesehen, aber kurzfristig verworfen wurden. Das einiges in der Pipeline ist, zeigt auch dieser Artikel von The Verge und einige Screenshots vom Developer Portal, die die Apple TV als Zielgerät explizit benennen.

Bildschirmfoto 2015-06-10 um 14.44.01

Gelb/Rot

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gelbrot

Apple issues apology as iTunes & App Store outage persists for 7+ hours

App Store, iTunes outage finally comes to an end after 11 hours

QuickTime Player 7 für 10.9/10.10

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Wer professionell QuickTime-Videos exportieren und auch alle QT-Videocodecs (ohne interne zeitaufwendige Umwandlung wie bei QuickTime-Plyer X) abspielen will, kommt um den alten QT-Player nicht herum. Aber Achtung: es existieren 2 Varianten, von denen eine nicht die Pro-Registrierung zulässt.


10.9 10.10
QuickTime-Player 7.6.6 mit Pro-Registrierung: ja ja
QuickTime-Player 7.7 ohne Pro-Registrierung: ja nein

Phishing-E-Mails effektiv erkennen (Apple Mail)

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Bildschirmfoto 2014-06-27 um 14.33.12


Nutzer des iTunes-Music-Stores, und das sind ca. 600 Millionen Menschen, sind eine interessante Angriffsfläche für Phishing-Attacken, denn ein grosser Anteil dieser Accounts sind direkt mit Kreditkarten-Daten verknüpft. Demzufolge werden E-Mails, deren Betreff “Receipt-No: xxxxxx” oder “Unrecognized Sign-In No. xxxxxxxxx” und deren Absender obendrein als “iTunes Music Store” angezeigt wird, mit Panik zur Kenntnis genommen.
Wichtig in dem Augenblick ist zu prüfen: von welcher Adresse kommt diese E-Mail genau? Wohin verweisen die Links in der E-Mail? Inwiefern unterscheidet sich diese E-Mail von Original-Apple-Mails?

Erster Punkt dabei: die Sprache. E-Mails von Apple an einen deutschen Account (mit deutscher Adresse, deutschen Kontodaten usw.) sind auch in deutscher Sprache verfasst. Immer. Wenn eine vermeintliche Apple-Mail ankommt, und sie ist in englisch, ist Skepsis angesagt. Skepsis ungleich Panik.
Zweitens: der Absender. In Apple Mail lässt sich in den “Einstellungen …” unter “Darstellung” die Option “Intelligente Adressen verwenden” ausschalten. Dann wird zusätzlich neben dem Name (From) auch die dazugehörige E-Mail-Adresse eingeblendet (Return-Path). Im Beispielfall, siehe Bild oben, steht dann plötzlich sales@hovekitchens.com. Dass diese Adresse nichts mehr mit einer offiziellen Apple-E-Mail zu tun hat, sollte klar sein.

Bildschirmfoto 2014-06-27 um 11.11.28
Drittens: Links. Tool-Tips, diese kleinen gelben Dinger, die erscheinen, wenn man mit der Maus drüberfährt und kurz verharrt, sind ein sehr wirksames Werkzeug auf der System-Ebene. Sie zeigen die entsprechende Funktion eines Buttons oder Links in Mail oder Safari an. Im Beispiel verweisen ALLE Links dieser Mail (Write A Review, Report A Problem, www.order.itunes.com, Terms of Sale, www.apple.com) auf eine einzige Web-Adresse: http://198.57.247.176/~angus/. Diese enthält eine gut gemachte Kopie von id.apple.com, sie soll die Account-Daten abgreifen. Das man hier nichts einträgt, sollte ebenfalls klar sein.
Ebenfalls bei “Darstellung” in den Mail-Einstellungen kann man die Header-Informationen seiner E-Mails anzeigen lassen, diese enthalten wichtige Transport-Informationen von E-Mails und lassen demzufolge Rückschlüsse über deren Authentizität zu.

Automatische Programm-Beendigung in OS X

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In Mavericks verwenden mehrere Apple-Programme das Feature “Automatic Application Termination”: AppStore, Apple Configurator, Automator, Digitale Bilder, DVD-Player, Erinnerungen, FaceTime, iBooks, iMovie, iPhoto, Karten, Kontakte, Notizen, PhotoBooth, QuickTime Player X (QT Player 7 nicht!), TextEdit und Vorschau.
iTunes, Nachrichten, Mail, Safari und Kalender verwenden dieses Feature wegen funktionsbedingter Hintergrundprozesse nicht.
Die automatische Programmbeendigung ist ein Zugeständnis an diejenigen, die zu jedem Programm ein offenes Fenster erwarten. Sprich Windows-Nutzer.
Mac-Systeme benutzen traditionell, schon seit System 6, ein eigenes Fenster-Paradigma als Microsofts Windows. Es bedeutet, dass Oberfläche (Fenster) und Applikation (Funktion) getrennt voneinander existieren, die notwendige System-Übersicht erzielt man mit CMD+TAB.
Mit “Automatic Application Termination” bekommen die meisten Apple-eigenen Programme das Windows-Feeling: Fenster geschlossen, Programm beendet. Testen lässt sich das mit den obengenannten Programmen: Fenster schliessen, in ein anderes Programm klicken, Dock-Programm-Symbol verschwindet.
Keine grosse Sache, allerdings mit einem grossen Haken: TextEdit.
TextEdit ist, jedenfalls für mich, ein Produktions-Tool. Die Verwirrung, nach jedem geschlossenem Fenster das Programm neu zu starten, sollte nicht mehr sein.
Mit folgenden Befehl kann man die “Automatische Beendigung” ausschalten:

defaults write -g NSDisableAutomaticTermination -bool TRUE

Logout erforderlich. Merkwürdig ist, dass TextEdit als Prozess im Activity Monitor verbleibt. Bei den Systemwerkzeugen wie Terminal, MIDI-Setup oder Konsole kommt Automatic Termination ebenfalls nicht zum Einsatz. Bei anderen schon, wie Festplattendienstprogramm oder Airport Utility. Diese Inkonsequenz gestaltet die Übersicht über das laufende System schwieriger als nötig.

Link

MacBook Pro 13/MacBook Pro Retina 13, Schnittstellenvergleich

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mac-book-pro-vergleich2

Alle Preise: Apple-on-Campus-Programm, Juni 2014.

iPhoto unter Mac OS X Lion updaten

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Der Mac-App-Store (MAS) ist wenig hilfreich, wenn man ältere Varianten als Mavericks 10.9 besitzt und demzufolge auch die alten iLife-Applikationen (in unserem Fall iPhoto 9.2 unter 10.7), das aktuelle iPhoto 9.5 lässt sich nur unter 10.9 installieren.
Maximale iPhoto-Version für Lion und Mountain Lion ist 9.4.3, alle Update-Files liegen unter http://support.apple.com/de_DE/downloads/#iphoto. Für Lion muss man den Prozess schrittweise ausführen, also zuerst 9.3, danach 9.4 usw.
Erste Schwierigkeit dabei:
Bildschirmfoto 2014-06-04 um 13.21.26
Der Updater verweist auf den MAS und der verweist auf 10.9 und der Kreislauf des Irrsins beginnt von vorn.
Lange Rede, kurzer Sinn: eine Art Quittung des MAS verhindert den normalen, manuellen Update-Prozess in diesem Fall. Diese Quittung liegt innerhalb von iPhoto. Mit Rechtsklick und “Paketinhalt zeigen” kommt man zu dem Ordner “_MASReceipt” in dem die Datei liegt.
Bildschirmfoto 2014-06-04 um 13.21.58
Die Datei löschen und danach können die Updater normal ausgeführt werden. “_MASReceipt” ist Teil des AppStore-Kopierschutzes, den man so temporär aushebeln muss, damit man Programme, die man regulär erworben hat, auch updaten kann. Die Option “Auf Mavericks updaten” gilt für komplexe Produktionsumgebungen nicht.
Bildschirmfoto 2014-06-04 um 13.40.58

Rosetta für 10.6

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Download Rosetta für 10.6 (PowerPC-Translator für Intel-CPUs), Rosetta.pkg.zip, 2MB. Nur 10.6, in 10.5 und 10.4 nicht notwendig, ab 10.7 nicht mehr funktionabel.