iWork/iLife ab jetzt (wirklich) kostenlos

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Ab sofort sind die Office-Anwendungen Pages, Numbers und Keynote (iWork) und die Multimedia-Suite Garageband und iMovie (iLife) auch wirklich frei verfügbar. Bei neuen Macs sind sie vorinstalliert und updatefähig, nach frischen Installationen waren sie aber nicht mehr Teil des OS. Diese Zweigleisigkeit in der Verteilung von Software ist jetzt vorbei.

Export von WhatsApp-Chats zu iCloud Drive

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Gerade bei iPhones mit geringen Speicherkapazitäten können sich sehr grosse (und sehr alte!) WhatsApp-Chat-Verläufe negativ bemerkbar machen, vor allem wenn man die Chats nicht leert bzw. die Inhalte behalten will.
Whats-App-Chats lassen sich einfach zippen und an diverse Orte senden, hier wird die Prozedur für das Apple-eigene iCloud-Drive gezeigt. Dort lassen sich kostenlos bis zu 5 GB an Daten ablegen; die Grösse der Chats lässt sich in WhatsApp unter “Einstellungen > Daten- und Speichernutzung > Speichernutzung” einsehen. Dort liegen die Leichen im Keller.

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Zuerst wählt man den Chat aus, Swipe nach links und dort die Option “Chat exportieren.”

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Normalerweise wählt man “Medien hinzufügen”.

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“iCloud-Drive” im nächsten Schritt (Vorraussetzung: iCloud-Drive muss auf dem iPhone aktiviert sein). “Nachrichten” und “Mail” ist zwar ebenfalls angezeigt, darüber hunderte MB zu verschicken ist im Gegensatz zu FTP- und Cloud-Speicher nicht möglich.

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Achtung: innerhalb des iCloud-Drives wird die Datei sofort mit ihrer ganzen Grösse angezeigt, aber das heisst nicht, dass sie auch vollständig übertragen wurde. In meinem Fall dauerte die 600 MB-Datei genau 5 Minuten (bei max. Speed 2 MB/s). Diese Rechnungen MUSS man anstellen, denn es gibt nämlich keinerlei Statusanzeige für die übertragenen Daten innerhalb des iCloud-Drives.
Im Gegensatz zu dem iCloud-Drive auf dem Mac, siehe letztes Bild. Denn die Daten müssen ja übers Netz wieder auf den Mac (hier mac OS 10.12).
Den Ordner für das iCloud-Drive kann man leicht mit der Kombination “CMD-ALT-I” aufrufen (oder “Gehe zu > iCloud Drive” im Finder). Vorraussetzung auch hier: iCloud-Drive muss eingeschaltet sein, sprich, mit der Apple-ID verknüpft sein ( > Systemeinstellungen > iCloud).
Nachdem die Daten übertragen worden sind, kann man die ZIP-Datei lokal verschieben (also aus iCloud löschen) und den WhatsApp-Chat leeren. Der freigegebene Speicher unter iOS wird nicht gleich angezeigt, vielleicht 10 Minuten später.

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Apple On Campus endet am 15.5.2017

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AoC wird eingestellt zum 15.5., damit endet die Möglichkeit, verbilligte Mac-Hardware für durchschnittlich 12 Prozent Rabatt einzukaufen. Der Apple Store Bildung wird diese Aufgabe in Zukunft übernehmen, dort sind durchschnittlich Rabatte in Höhe von 6 Prozent erhältlich (Mac-Hardware).

FileSharing: On/Off via Terminal

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Innerhalb “Freigaben” und dort unter “Dateifreigabe” gibt es eine nochmalige Teilung der Optionen und zwar für AFP (Apple File Protocol, Port 548) und für SMB (Server Message Block, Port 445). Beide Optionen lassen sich per Terminal getrennt voneinander ein- und ausschalten. Der Haken für “Dateifreigabe” verschwindet allerdings nur wenn beide Protokolle ausgeschaltet sind, daneben steht auch nochmal klein: “Unter “smb://xx.xx.xx.xx” oder unter “afp://xx.xx.xx.xx” können Benutzer auf freigegebene Ordner zugreifen …”
Mit diesen beiden Kommandos schaltet man beide einzeln aus:

sudo launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.AppleFileServer.plist

sudo launchctl unload -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.smbd.plist

Das einschalten erfolgt mit load anstatt unload. Allerdings sollte man nicht erwarten, dass die Haken korrospondierend im Kontrollfeld erscheinen oder verschwinden, das passiert meist erst nach einem Refresh.
An den eigentlichen Funktionen ändert das aber nichts.

Campusdruck/macOS

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Das Drucken von macOS zu den Kyocera-Netzwerkdruckern ist möglich, aber nur mit einigen heftigen Einschränkungen beim Arbeitsablauf zu bewerkstelligen.
Zuerst: ohne einen weiteren lokalen Nutzeraccount, der den selben Namen wie den RZ-Nutzernamen tragen muss, geht es nicht. Über den man dann natürlich auch drucken muss. Bedeutet im Klartext: die zu druckenden Daten in einen für den anderen Nutzer einzusehenden Ordner packen (z.B. “Öffentlich”/”Shared” oder auf einen USB-Stick), parallel bei diesem Nutzer anmelden, die Daten öffnen, Druck abschicken, Kostenstelle bestätigen, Druck abholen.
Die Installation erfordert einige Sorgfalt, weil man die getätigten Einstellungen im nachhinein NICHT wieder einsehen kann. Das bezieht sich z.B. auf die exakte Auswahl des Printer-Protokolls, dieses ist hier “HP Jetdirect – Socket” anstatt IPP oder LPD.

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In der Druckerauswahl kann man die Prozedur abkürzen, wenn man im Suchfeld das Druckermodell numerisch eingibt.

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Weiterhin ist eine Java-SDK-Umgebung notwendig, dies betrifft in der Regel neu aufgesetzte Betriebssysteme.

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Das Starten der Kostenstellen-Verwaltung-Java-Applikation (“ProjectDruck-Client-1.5.jar”) VOR dem Drucken ist essentiell, diese Erweiterung stellt die Kommunikation zum Druckserver anhand des Nutzers und der damit hinterlegten Kostenstelle her. Diese Applikation in “Startobjekte” abzulegen ist sehr zu empfehlen, siehe Installation.
Während des Abschickens des Drucks ist es sinnvoll, in das Logfile des ProjectDruckClient hineinzuschauen: manchmal kann eine wacklige WLAN-Verbindung Fehler beim Verbindungsaufbau zum Druckserver verursachen, diese sind in dem LogFile sofort einsehbar.

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Beide Anschlussarten, LAN und WLAN, wurden getestet.

Aktuelle Phones und alte Android-Versionen

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Das Problem ist nicht neu: 99 Prozent der Android-Phones werden generell nicht mit der aktuellsten Android-Version verkauft. Meistens legen sich die Hersteller bei der Entwicklung des Modells auf die gerade aktuelle Version fest und die Sache hat sich erledigt. Wer ein neueres System haben will, bitte, muss ein neues Gerät kaufen. Die Ausnahme sind die von Google selbst vertriebenen Geräte (Nexus, Pixel), das Google-Pixel mit der neuesten Android-Version 7 (von August 2016) wird aktuell nur von der Telekom verkauft.
Interessant ist, dass die Online-Shops von der Telekom und von Vodafone die Betriebssystem-Versionen ihrer Handys gar nicht mehr angeben. Nur bei o2 kann man über die “Technischen Daten” die Android-Version einsehen. Hier ein Screenshot vom Online-Shop von o2 mit der Angabe der Versions-Nummer von mir, inkl. dem Erscheinungsdatum dieser Betriebssystem-Version:

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Die Galaxy´s S7 haben Version 6.0 (nicht abgebildet). Auffällig ist, dass die Samsungs generell ältere Varianten beinhalten, aber das liegt wahrscheinlich an älteren Geräten, die einfach beliebter sind und dadurch länger vertrieben werden. Mit einem Betriebssystem von vor 2 Jahren, wohlgemerkt.
Interessant auch dieser Thread vom Telekom-Support, darin geht es um eine Anfrage für ein Samsung Galaxy S5 LTE+, dieses Telefon erschien im Herbst 2014. Ein Jahr später hat der offensichtliche Besitzer nach dem (damaligen) neuen Betriebssystem 6.0 gefragt. Genau 10 Monate später wurde dann Version 6.0 für dieses Handy (von der Telekom) freigegeben und zwar am 22. August 2016. Lustigerweise ist dieses Datum exakt der Erscheinungstermin von Android 7.0. Es ist kaum anzunehmen, dass für dieses Telefon die Version 7 jemals erscheinen wird, dazu sind die Hersteller-Entwicklungszyklen viel zu kurz. Security-Updates werden innerhalb der aktuell installierten Android-Version angeboten, das ist nicht weiter problematisch. Warum aber eine Version-7-Produktseite existiert, wenn 99 Prozent aller aktuellen Android-User dieses gar nicht nutzen können, kann nur Google beantworten.

Update 5.12.16: Diese Smartphones erhalten Android 7

Twitter Photo Bot (Raspberry Pi/Camera Module V2) updated

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Der neue Raspberry Pi V3 Model B kommt neuerdings mit integriertem WiFi und das neue Kameramodul V2 kommt jetzt neuerdings mit einer 8-MP-Kamera, diese beiden neuen Features unterstützen die Realisierung des “Twitter Photo Bot” ganz wesentlich.
Die Idee: ein System, was regelmässig und völlig autonom Bilder macht und tweetet. Bei minimalem Bedienungsaufwand, heißt: nur am Strom anschliessen, fertig.
Nötig an Hardware dafür ist (neben dem Raspberry Pi und dem Kameramodul) ein mobiler UMTS-WLAN-Router, der die Netzverbindung herstellt. Diese 3 Sachen müssen alle in ein Gehäuse. Der Router braucht natürlich eine SIM-Karte mit entsprechenden Datenkontingent, auf die Schnelle habe ich mit einem Datenverbrauch von 500 MB pro Monat kalkuliert. Das Ganze hat also den Charakter einer Webcam-to-Go, allerdings mit reiner Twitter-Anbindung, denn irgendwohin müssen ja auch die ganzen Daten, im Jahr wären das stolze 6 GB.
Benötigte Software: das Standard-Raspbian, einen Twitter-Account, die Twython-Bibliothek und ein Python-Script, was über Crontab ausgeführt wird. Das Betriebssystem verarbeite ich mit SDFormatter und ApplePi-Baker, siehe AudioCube, das geht definitiv am schnellsten.
Die App-Registration unter apps.twitter.com braucht etwas mehr Zeit, definiert werden muss ein Name, eine Beschreibung und hinterlegt werden muss eine Handynummer. Die kann man aber nach der Registrierung wieder rausnehmen.

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Die benötigten Token (bei “Manage Keys and Access Tokens”) sind: Consumer Key (API Key), Consumer Secret (API Secret), Access Token und Access Token Secret.
Weiterhin brauchen wir die Twython-Bibliothek, diese wird installiert über:

sudo apt-get install python-setuptools
sudo easy_install pip
sudo pip install twython

Hier das endgültige Skript (twitterphotobot.py):


import sys
import os
import random

from twython import Twython

consumer_key = 'lc7dhdghgdhgdfhgdfGPP3'
consumer_secret = 'Fy0S5NhdhgfhdgfhgfdhgfdhdgfhLuvdZpuwiiNgh6'
access_token = '760076306dhdhdfghgdfhdfhgfdhgdfhdgfQzqDhvlLS'
access_token_secret = 'HOidOZfcdhdghdfhgfdhgdfhgfdhdgfZfuXLEAgMMITGKw'

messages = [
"I ve got the Power.",
"Strawberry Fields forever.",
"Boom. Shake, shake, shake the room.",
"We dont need no education.",
]

takephoto = "raspistill -w 1280 -h 960 -q 100 -o /home/pi/Desktop/picture.jpg"
os.system(takephoto)
photo = open('/home/pi/Desktop/picture.jpg', 'rb')
twitter = Twython(consumer_key, consumer_secret, access_token, access_token_secret)
image = twitter.upload_media(media=photo)
twitter.update_status(status=random.choice(messages), media_ids=[image['media_id']])

Unter “messages” stehen die Texte des Tweets, die per Zufall eingebunden werden, letzte Zeile. Unter “takephoto” wird die Grösse des Bildes festgelegt; die Bildgrösse muss unbedingt begrenzt werden, weil die rohe Foto-Ausgabe des Camera-Moduls die maximale Twitter-Photo-Upload-Größe (<3MB) überschreitet. Getestet wird das Skript mit python twitterphotobot.py, bei mir dauerte das ganze ca. 20 Sekunden zum Ausführen, danach sollte der Tweet auch schon veröffentlicht sein.
Troubleshooting: SyntaxError: Non-ASCII character '\xc2' ...
Der Fehler bzgl. der Sonderzeichen innerhalb der “messages”-Sektion passiert häufig, hier werden die Umlaute oder falsche Apostrophe (Akut,´) angemerkt. Stattdessen sollte man das Ersatz-Apostroph verwenden (‘). Eine Lösung für die Umlaute habe ich noch nicht.
Raspberry-Pi-Zeit setzen: sudo dpkg-reconfigure tzdata
Crontab: https://www.raspberrypi.org/documentation/linux/usage/cron.md, bei mir ist jede Viertelstunde eingestellt.
Der letzte Schritt ist die WiFi-Anbindung an den UMTS-Router, dafür gibt es eine kurze Anleitung hier: https://www.raspberrypi.org/documentation/configuration/wireless/wireless-cli.md, die SSID und das Passwort stehen bei diesem Model von TP-Link auf der Innenseite des Deckels.
Mit der umfangreichste Teil der Übung ist ein effektives Gehäuse. Ich habe das Innenteil eines Festplattengehäuses in ein MDF-Gehäuse eingepasst, Schwierigkeit besteht darin, dass die Kamera irgendwie fest mit Gehäuse verankert sein muss, gleichzeitig man aber auch an das Innenleben kommen sollte. Und an den Ethernet-Port sollte man auch immer denken, um natürlich das System warten zu können.

Bauteile:

Raspberry Pi V3 Model B 40 EUR
Raspberry Pi Kameramodul V2 32 EUR
TP-Link UMTS Router 56 EUR
SD-Karte 16 GB 8 EUR

PS: das ganze funktioniert auch mit einem Raspberry Pi 1 Model B und Debian Jessie Lite.

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Update 23.9.: Das Sonderzeichen-Problem löst man durch die Definierung des Encodings in der ersten Zeile des Scripts:
# -*- encoding: utf-8 -*-

Apple Mail, Such-Index löschen und neu anlegen

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Der Such-Index von Apple Mail ist regelmässig ein Desaster, und gefühlt auch schon seit Version 1.0. Die entsprechenden Dateien liegen innerhalb des lokalen Mail-Ordners und beginnen alle mit “Envelope …”. Der eigentliche Ort variert je nach Betriebssystem-Version. Nachfolgender Befehl sucht innerhalb des Mail-Ordners und löscht die entsprechenden Indizes, diese Methode funktioniert auch mit älteren OS-Versionen (getestet mit 10.11 und 10.6).

find ~/Library/Mail -name Envelope* -exec rm {} \;ls

Nach dem erneuten Starten von Mail wird ein neuer Index angelegt. Achtung: je nach Größe des Mail-Ordners kann das sehr lang dauern, pro Minute werden etwa 3000 Nachrichten indiziert.

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Nicknames in Apple Mail

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In Apple Mail ist so direkt nicht möglich, Nicknames für Adressen zu vergeben. Auch die Variante, Textersetzungen in “Systemeinstellungen > Tastatur > Text” einzustellen, um damit Adressen abzukürzen, funktioniert (in Mail) nicht.
Die Lösung ist “Kontakte”: man muss sich öfter vergegenwärtigen, dass sich nur im Zusammenspiel mit einer gepflegten E-Mail-Datenbank ein effektiver Umgang mit Apple Mail ergibt.
Einfach in den Namens-Feldern bei Kontakte den Nickname einsetzen, fertig.

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Der Aufruf in Mail sieht dann so aus:

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Meist funktioniert ja die einfache Variante mit Name und Vorname schon, allerdings gibt es E-Mail-Konstellationen, in denen im Mittelteil der Adresse noch ein Wort kommt (für E-Mail-Veröffentlichungen bei Blogspot oder Flickr z.B.). Genau für diese Fälle sind spezielle Nicknames für E-Mails notwendig.

Re-Create the “No more secrets”-Effect from “Sneakers” (1992) in Mac OS X 10.11

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giphy

1. Install Homebrew http://brew.sh
2. Install ncurses https://github.com/sup-heliotrope/sup/wiki/Mac-OSX
3. Make your Standalone Executable “nms” https://github.com/bartobri/no-more-secrets
4. Read this! Sorry Unix Fans, El Capitan kills Root
5. Put your nms-File from Step 3 in this Folder: /usr/local/bin/
6. Execute with this command: ls -alst | /usr/local/bin/nms

Download Demo Movie, 0:22 min, 5,7 MB

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